Startseite   +   Anregungen   +   Login   +   Impressum
 
 
 
 

Nahtouristische Positionierung des Gebietes

Im Rahmen eines Erlebniskonzeptes sollen, entsprechend der touristischen Alleinstellungsmerkmale (Wasser- Kultur-Radeln), zielgruppenorientierte Angebote entwickelt werden. Durch die Vernetzung verschiedener Leistungsanbieter (Gastronomie, Kulturträger) kann ein buchbares Angebot geschaffen werden. Besonderer Wert soll dabei auf den Erlebnischarakter und die Dienstleistungsqualität des Angebotes gelegt werden.

 

Der Aufbau eines qualitätvollen Radwegenetzes, das v. a die Ost-West-Achse innerhalb der AOM Gemeinden stärkt und eine optimale Anbindung an den ÖPNV vorsieht, ist eine wichtige Aufgabe innerhalb dieses Schlüsselprojektes. Dadurch soll v. a. die regionalökonomischen Aspekte des Radtourismus für die Region erschlossen werden. Die Anbindung an das Radwegenetz entlang des Rothsees und die überregionalen Radwege stellen die wesentlichen Touristischen Entwicklungsachsen dar.

Ein weiterer Aspekt ist die inhaltliche Profilierung einzelner Routen zu Themenwegen z. B. Kulturwege

 

Der steigende Qualitäts- und Serviceanspruch im Tourismus erfordert einen ständigen Lernprozess. Im Rahmen einer Qualifizierungsoffensive sollen die touristischen Leistungsträger für eine Steigerung der Qualität ihres Angebotes gewonnen werden. Die Dienstleistungsqualität ist ein entscheidendes Kriterium für die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung.

 

Wesentliche Aufgabe der Umsetzungsbegleitung in diesem Schlüsselprojekt ist auch v. a. die Vernetzung der verschiedenen touristischen Leistungsträger (beispielsweise Gastronomiebetriebe).

 

Der Aufbau einer VGN-Freizeitline ist als weiteres Arbeitsfeld zu sehen.

 

 

Aufbau eines interkommunalen Flächenmanagements

 

Anlass für dieses Projekt ist eine gemeinsame Problemlage und Anforderungen in der Zukunft
  • Bedarfsgerechter Straßen- und Wegebau, Wege- und Flurerschließung

  • Koordination an Ausgleichsflächen in geeigneter Lage

  • Hochwasserschutz, bzw. Renaturierungsmaßnahmen

  • Leerstehende landwirtschaftliche Gebäude, Nebengebäude.




  •  
Zielsetzung ist es:
  • Abgestimmtes Vorgehen bei Infrastrukturmaßnahmen (Wegebau, Radweg usw.)

  • frühzeitiges Koordinieren von Nutzungsansprüchen und Vermeiden von Nutzungskonflikten (Nahrungsmittelerzeugung, Energieerzeugung, Naherholung usw.)

  • flächensparende Raumentwicklung: Kosteneffizienz von Infrastruktur

  • Integration von Maßnahmen der Umweltbildung und Tourismus in das Konzept

  • Mögliche Maßnahmen: Flurwegemanagement auf Gemeinde bzw. Gemarkungsebene

  • Modellhafte Verfahren der Flurentwicklung, Freiwilliger Flächennutzungstausch

  • Gis-gestützte Erfassung der Gebäude und Flächenpotentiale (Gebäude/Flächenbörse)

  • Interkommunales Ökokonto

  • Umweltbildung/Besucherlenkungsmaßnahmen/Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit Umweltbildungseinrichtung HAUS AM HABSBERG und geplante Umweltstation am Rothsee bei Heuberg.



  •  

Im Zusammenhang mit Wohnen im ländlichen Raum ergibt sich vor allem aus der Nähe zur Metropolregion Nürnberg eine Nachfrage und einen Bedarf an nahtouristischen Möglichkeiten, welche in ähnlicher Weise Ansprüche an die Lebensqualität stellen, wie die Bewohner vor Ort. Durch Nutzung dieser Zielgruppen können durch die eingebrachte Kaufkraft die ländlichen Infrastrukturen gestärkt und Beschäftigung gesichert werden.

 

 

Aufgabenschwerpunkte sind:
  • Strategien für eine gemeinsame Entwicklung der Dörfer und Ortschaften mit dem Ziel „Wohnen und Arbeiten auch im Außenbereich“ erarbeiten und den Dorfcharakter bewahren

  • Demografischen Wandel ernst nehmen und Flächenausweisung dem langfristigen Bedarf anpassen (Innen- vor Außenentwicklung)

  • Modus und Inhalte für regional besser aufeinander abgestimmte Planungen erarbeiten.



  •  

Ein regionales Flächenmanagement soll die rahmensetzende Entwicklung von Leitbildern und Zielsystemen mit einer umsetzungsorientierten Vorgehensweise kombinieren. Auf diese Weise sollen die negativen Folgen einer Planung durch Projekte vermieden werden, denn eine in erster Linie projektorientierte Raumplanung vernachlässigt die kumulativen Folgewirkungen und führt daher leicht zur Entstehung unerwünschter Siedlungsstrukturen. Eine Abhilfe könnte vor allem sein:

 

  • Verbesserung der Wohnbautätigkeit auf wiedernutzbaren Flächen

  • eine Abstimmung kommunaler Bauleitplanungen auf regionaler Ebene

  • das Gebot „Innen- vor Außenentwicklung“ schaffen.



  •  

Entwicklung einer Energie-Leitplanung zum zielgerichteten Einsatz und Verwendung von regenerativen Energiequellen

 

Die Umsetzung dieses gemeinsamen interkommunalen Flächenmanagements ist ein langfristig angelegtes, stetig zu konkretisierendes Vorhaben, das zwischen den AOM-Kommunen derzeit anläuft und zukunftsorientiert verfolgt wird.

 

 

Aufbau einer regionalen Gebäudebörse

Der (land-)wirtschaftliche Strukturwandel hat ebenso wie der derzeit einsetzende demografische Wandel zu einem spürbaren Zuwachs an nicht- oder untergenutzten Flächen und Gebäuden innerhalb des Siedlungsbestandes geführt. Dies hat häufig negative Auswirkungen auf die Wohn- und Lebensqualität sowie auf die Standortattraktivität von Dörfern und Gemeinden zur Folge. Eine Nachnutzung brach gefallener Siedlungsflächen und Gebäudestrukturen ist daher sowohl aus Gründen des Freiraumschutzes als auch in gestalterischer und kommunalwirtschaftlicher Hinsicht dringend geboten.

 

Im Zuge des demografischen Wandels ist in Zukunft auch mit Sättigungs- und Rückgangstendenzen in der Wohnungsnachfrage zu rechnen. Eine rückläufige Nachfrage wird sich allerdings nicht gleichmäßig über den Wohnungsbestand erstrecken, sondern insbesondere der Wohnungsbau der 60er und 70er Jahre wird im künftigen Wettbewerb um Mieter und Käufer zurückbleiben.Eine regionale Gebäudebörse versteht sich als neutrales, öffentliches und für jedermann offenes Angebot, mit dem Ziel der Kontaktanbahnung zwischen Anbieter und Interessent. Dieses Angebot will Eigentümern leerstehender bzw. ungenutzter dörflicher Bausubstanz helfen, das Gebäude einem neuen Zweck zuzuführen.

 

Auf der anderen Seite soll sie Interessenten bei der Suche nach passenden Objekten behilflich sein. Es sollen dörfliche Bau- und Siedlungsstrukturen erhalten bleiben und Ortskerne durch Wohn- und Gewerbeansiedlungen belebt werden.In den Gemeinden Gebenbach (www.gb.gebenbach.de) und Fraunberg sind entsprechende Einrichtungen und Organisationsstrukturen (Fragebogen zur Bestandserfassung, Meldeformulare etc.) bereits vorhanden oder installiert und können ggf. besichtigt werden.